
Bilderbuch „Balduin der Pinguin will Papa werden“
Auch die Geschichte von „Balduin der Pinguin“ kann man im Bilderbuch nachlesen. Geschrieben von Susanne End, mit phantasievollen Illustrationen vom Grafik-Designer Michael Bögle. „Balduin der Pinguin will Papa werden“, 36 Seiten, gebunden, durchgehend farbig illustriert, 2001 erschienen.

Der blaue Hase Fridolin
Leseprobe:
Fridolin sollte mit den anderen kleinen Hasen im Bau bleiben, aber das ging nicht. Ein Sonnenstrahl kitzelte ihn an der Nase und lockte ihn hinaus. Der Frühling war so wunderbar bunt und voller betörender Düfte. „Wenn ich nur wüßte, was da so gut riecht!“, dachte Fridolin. Es waren wunderschöne blaue Blumen. „Sehen die lecker aus! Ist das Hasenfutter? Wie schmeckt wohl die Farbe Blau?“, fragte sich Fridolin. Aber er war viel zu neugierig, um auf die Haseneltern zu warten.
Als Frau Bammel ihren Sohn entdeckte, war es zu spät. Er hatte fast alle blauen Blumen aufgefuttert. Und diese Blumen waren kein Hasenfutter, sondern Färberdisteln! Zum Glück nicht giftig. Allerdings hatten sie Fridolin von oben bis unten blau eingefärbt.
„Ojehmineh, wie siehst du denn aus?!“ Die Hasenmutter schlug die Pfoten über dem Kopf zusammen. Fridolin fand seinen blauen Pelz sehr schick. Aber die Mutter meinte, blau sei keine Farbe für einen anständigen Hasen. Dann half die ganze Familie Fridolin sauber zu lecken. Das kitzelte fürchterlich. Doch die blaue Farbe ging nicht ab.
Am nächsten Tag brachte Frau Bammel ihren Sohn zu einer flachen Stelle am Teich. Sie nahm Putzwolle und Seifenkraut mit. Da schwamm eine Wildgans mit ihren Jungen vorbei. „Mama, wer ist das? Wie heißen sie? Wo kommen sie her?“, wollte Fridolin wissen. „Du Wunderfitz, das ist doch überhaupt nicht wichtig. Du fragst mir noch Knoten in die Ohren! Halt still, damit ich dich waschen kann!“ antwortete die Mutter. Doch Fridolin war so neugierig, dass er einfach ins Wasser sprang. Er wollte selbst nachfragen.
Aber Hasen können nicht schwimmen! Er zappelte, prustete und ging unter. Zum Glück kamen ihm die Gänse zu Hilfe und zogen ihn ans Ufer.
Neugierig welche spannenden Abenteuer Fridolin noch erlebt hat und wie er schließlich Osterhase wurde?



Balduin der Pinguin will Papa werden
Leseprobe:
Es war ein ganz normaler Donnerstag und Christine hatte wie immer alle Hände voll zu tun. Sie war Tierpflegerin im Zoo von Buxtehude. Li-Tschi, das Bonsai-Zebra brauchte einen neuen Streifenanstrich und der russische Braunbär Rasputin hatte sich von oben bis unten mit Honig bekleckert. Dem gefräßigen NIlpferd Hubert sollte sie die Zähne putzen und dem pingeligen Waschbären Willi den Käfig. Dazu flog Frau Kaka, das freche Kakaduweibchen, herum und schrie die ganze Zeit so laut nach Nüssen, dass sich Christine mit den Meerschweinchen dauernd verzählte.
Als endlich alle Tiere gefüttert und zufrieden waren, kam ein seltsames Paket an. Ohne Absender, aber mit einem Poststempel vom Südpol und Eisbergen auf der Briefmarke.“Was ist da drin?“ kreischte Frau Kaka. Im Paket lag dick eingepackt ein merkwürdiges Ei. „Was ist da drin?“ brüllten alle Tiere. Es dauerte wochenlang, bis ein kleines Pinguinküken ausschlüpfte.“Ein Pinguinmännchen!“ Christine war begeistert. Sie nannte ihn Balduin. Und weil Balduin keine Eltern hatte, päppelte Christine ihn auf; mit viel Liebe, Geduld und Fisch….
Wie der ängstliche Balduin im Zoo heranwächst und schließlich sogar Kunststücke vorführt, wie er plötzlich traurig wird und keiner weiß was er hat, wie er schließlich mit seinem Traum herausrückt zum Südpol auszuwandern, ein Weibchen zu finden und ein Ei auszubrüten, und wie er endlich seinen Traum gegen alle Widerstände wahr macht, das können Sie im Bilderbuch „Balduin der Pinguin will Papa werden“ nachlesen.



Bilderbuch „Balduin der Pinguin will Papa werden“
Auch die Geschichte von „Balduin der Pinguin“ kann man im Bilderbuch nachlesen. Geschrieben von Susanne End, mit phantasievollen Illustrationen vom Grafik-Designer Michael Bögle. „Balduin der Pinguin will Papa werden“, 36 Seiten, gebunden, durchgehend farbig illustriert, 2001 erschienen.







